Hinrichsenstraße 1b

Referenzobjekt der LIMES LEIPZIG® - 2010
  • Referenzobjekt Hinrichsenstraße 1b - Außenansichten
    Referenzobjekt Hinrichsenstraße 1b - Außenansichten
  • Referenzobjekt Hinrichsenstraße 1b - Innenleben
    Referenzobjekt Hinrichsenstraße 1b - Innenleben
  • Referenzobjekt Hinrichsenstraße 1b - Material
    Referenzobjekt Hinrichsenstraße 1b - Material

Mit der Liebe fürs Detail gehen die Gewerke bei der Aufarbeitung der noch vorhandenen alten Zierelemente im gesamten Gebäude vor. So sind die prächtigen Stuckdecken in unseren Referenzobjekten immer ein Hingucker.

Zum Objekt
  • Architektur des Spätklassizismus
  • erbaut 1870
  • Grundstücksfläche 380 m²

Das Objekt Hinrichsenstraße 1b ist ein zweckmäßig gestaltetes, dreigeschossiges, einspänniges stadtvillenartiges Gebäude auf einem geometrisch gut geschnittenen Grundstück.
Prägend für seine Außenwirkung sind die spätklassistische Fassadengestaltung in ausgewogen, schlicht dekorierter Ansicht und ein sehr flaches Walmdach. Etagenwohnungen mit großzügen Wohnproportionen garantieren hohen Wohnwert, ergänzt durch lichte, geräumige Wintergärten. Die reich profilierten Holzkassettentüren überraschen im sonst klar und schnörkellos gehaltenen Ambiente.

Die Lage

Das im Jahre 1870 errichtete Haus befindet sich an einer Wohnstraße ohne Durchgangsverkehr im Leipziger Waldstraßenviertel direkt am Elstermühlgraben. Somit befindet sich das Gebäude in exponierter Wohnlage. Die Entfernung zur Innenstadt beträgt wenige Gehminuten. Gleichzeitig ist die unmittelbare Nähe zum Rosental hervorzuheben.

Zur Baugeschichte

Das Gebäude ist in massiver Bauart errichtet, Die tragenden Außen- und Innenwände bestehen aus verputztem Ziegelmauerwerk.
Alle Fassadenseiten besitzen die typischen Schmuckelemente aus der Erbauungszeit wie Gesimse, Fensterbänke, Gewände und Bekrönungen sowie Nutungen zur Putzgliederung. Der Brandgiebel nach Südwesten besitzt keinen Zierrat. Die Geschossdecken bestehen aus Holzbalkendeckenkonstruktionen. Über dem Erdgeschoss bestehen in einzelnen Bereichen diese Decken aus gemauerten Kappen mit Stahlträgern.

Die Sanierung erfolgte detailgetreu und nah am historischen Vorbild.

In der Hinrichsenstraße 1b wohnte vom 30. September 1823 bis 21. März 1909 Rudolf von Gottschall, ein deutscher Dramatiker, Epiker, Erzähler, Literaturhistoriker und Literaturkritiker. 1877 wurde er geadelt.

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